Organisation des Grundprogramms

Laden Sie am Zukunftstag Ihre Mitarbeitenden ein, die Tochter oder den Sohn an die Arbeit mitzunehmen.  

Der Nationale Zukunftstag richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse. Je nach Kanton bestehen unterschiedliche Teilnahmebedingungen.

Umsetzung des Seitenwechsels

Im Zentrum des Zukunftstags steht der Seitenwechsel. Der Seitenwechsel lässt sich auf unterschiedliche Art umsetzen. Wichtig ist die Wahl der Bezugsperson: Sie sollte so gewählt werden, dass sie den Mädchen und Jungen Einblick in untypische Arbeitsbereiche, Laufbahnen und Funktionen ermöglicht, z.B.:

  • Mädchen begleiten einen Mann, Buben eine Frau;
  • Mädchen begleiten eine Person, die in einem Beruf mit einem höheren Männeranteil tätig ist, während die Jungen umgekehrt eine Person begleiten, die in einem Beruf mit einem höheren Frauenanteil arbeitet;
  • Mädchen und Jungen begleiten eine Person ihrer Wahl, interviewen am Arbeitsplatz aber eine Person, die einen untypischen Beruf ausübt oder eine untypische Laufbahn hat (z.B. eine Informatikerin, eine Frau mit Kaderfunktion, einen Teilzeit arbeitenden Vater, einen Fachmann für Betreuung, etc.). Für das Interview steht ihnen hier eine Vorlage zur Verfügung. 

Gestaltung des Projekttages

Das Besondere am Zukunftstag ist der Alltag. Mädchen und Jungen verbringen den Tag vor allem am Arbeitsplatz mit ihrer Begleitperson. Ein Leitfaden für Betriebe und Organisationen unterstützt Sie bei der Gestaltung des Projekttages.

Selbstverständlich können Sie den Zukunftstag in Ihrem Betrieb auch noch ergänzen: z. B. mit einer kurzen Präsentation am Morgen oder mit einer Betriebsbesichtigung und anderen Aktivitäten im Laufe des Tages.

Falls Sie einen Betriebsrundgang organisieren, empfehlen wir Ihnen, diesen nach dem Prinzip des Seitenwechsels zu gestalten.

Praktische Informationen

Im Menü "Material" stehen Ihnen verschiedene Vorlagen sowie ein Leitfaden zum Grundprogramm zur Verfügung.

Versicherung
Da der Zukunftstag nicht unter das Arbeitsgesetz fällt, würde im Falle eines Unfalls die Grundversicherung der Krankenkasse des Kindes haften. Diese enthält auch eine Deckung von Unfällen. Die Aufsichtspflicht liegt grundsätzlich bei der Begleitperson. Ihr Betrieb würde nur dann zur Verantwortung gezogen, wenn Sie Sicherheitsvorschriften und Schutzbestimmungen verletzt hätten.