Geburtstagsfeier mit prominenten Gästen

An der Jubiläumsfeier anlässlich des zehnten Nationalen Tochtertags in Bern sprachen Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer, die Präsidentin der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und –direktoren Isabelle Chassot, sowie die Vizedirektorin des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie Franziska Schwarz über die Chancen einer von Stereotypen befreiten Berufswahl.

Der Nationale Tochtertag ist eine Erfolgsgeschichte. Das zeigt nicht nur die wachsende Teilnahme von Mädchen, Buben, Eltern und Unternehmen seit seiner Lancierung vor zehn Jahren, sondern auch die Anwesenheit prominenter Rednerinnen und Redner an der heutigen Jubiläumsfeier im Hotel National in Bern. So sprachen Pascale Bruderer und – per Videogrussbotschaft – Johann N. Schneider-Ammann, Isabelle Chassot, Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und –direktoren sowie Franziska Schwarz, Vizedirektorin des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie über die Bedeutung einer offenen Berufswahl, in der das Geschlecht eine möglichst geringe Rolle spielen sollte.

Die Projektleiterin des Nationalen Tochtertags/Zukunftstags, Isabelle Santamaria-Bucher, veranschaulichte die Entwicklung des Aktionstags, der von der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten ins Leben gerufen worden war, weil Mädchen aus einer eng begrenzten und sich kaum verändernden Anzahl Berufe wählen.

Konzentrierte sich der Tochtertag zu Beginn auf die Sensibilisierung von Mädchen für geschlechtsuntypische Berufe, so werden heute sowohl Mädchen als auch Jungen auf die breite Palette von Berufsmöglichkeiten und Lebensentwürfen aufmerksam gemacht. Dieser Entwicklung wird nun mit dem neuen Namen «Nationaler Zukunftstag - Seitenwechsel für Mädchen und Jungs» Rechnung getragen. Die Feier im Hotel National war denn zugleich auch die Einweihung des neuen Corporate Designs.

Kurze Videosequenzen über eine Informatikerin, eine Bautechnikerin und einen Kinderbetreuer zeigten, worum es im Projekt geht. Filmisches Material zum Thema Seitenwechsel lieferten auch der diesjährige Wettbewerb für Mädchen und Jungs. Die beste Arbeit wurde im Rahmen der Feier prämiert. Schliesslich präsentierte Kolumnist Bänz Friedli unter dem Titel «Hausmänner und Lastwagenfahrerinnen» seine Ansichten zum Thema Rollenwechsel. Für die Unterhaltung sorgten Le collectif du pif aus Genf, die Rapperin und Beatboxerin Steff la Cheffe und Singer & Songwriter Marc Sway. Durchs Programm führte Christine Maier, Moderatorin der Sendung «Club» des Schweizer Fernsehens. Mit dem Anschneiden einer grossen Geburtstagstorte wurde in den kulinarischen Teil der Feier übergeleitet.

Bern 10.11.2010