Spezialprojekt organisieren

Spezialprojekt organisieren

Zahlreiche Betriebe, Organisationen, Berufsfachschulen und Hochschulen öffnen am Nationalen Zukunftstag ihre Türen und geben Schülerinnen oder Schülern die Möglichkeit, ihr Arbeitsfeld praxisnah zu erkunden. Ziel des Zukunftstags ist es, Mädchen und Jungen auf Berufe aufmerksam zu machen, in denen ihr Geschlecht untervertreten ist (Seitenwechsel).

Nachwuchstalente kennenlernen

Falls sich Ihr Arbeitsfeld durch hohe Frauen- bzw. Männeranteile kennzeichnet, lohnt es sich, an einem Spezialprojekt teilzunehmen. Der Zukunftstag bietet Ihnen die Gelegenheit, bei den Schülerinnen und Schülern Interesse für Ihren Arbeitsbereich zu wecken und so den Nachwuchs in Ihrer Branche zu fördern.

Verschiedene Beispiele für den Seitenwechsel sowie eine Liste mit Berufen und der jeweilige Frauen-/Männeranteil finden Sie hier.

Die Spezialprojekte

Je nach Zielgruppe stehen verschiedene Spezialprojekte zur Verfügung. In der Übersicht finden Sie die Spezialprojekte für Mädchen bzw. für Jungs. Falls Ihr Bereich in keines der thematischen Spezialprojekte passt, aber einen hohen Frauen- bzw. Männeranteil hat, können Sie Ihr Angebot unter «Weitere Bubenprojekte» bzw. «Weitere Mädchenprojekte» ausschreiben.

Anmeldung und Ablauf

  • Erstellen Sie einen groben Programmentwurf und legen Sie die Anzahl der Projektplätze fest.
  • Melden Sie Ihr Angebot möglichst bis Mitte Juni via Formular an. Spätere Anmeldungen sind möglich.
  • Sie erhalten innert 1 bis 3 Werktagen eine persönliche E-Mail-Bestätigung mit dem Zeitplan sowie dem Link zum Angebot. Bitte prüfen Sie auch den Spam-Ordner und fügen Sie die Mail-Adresse betriebe@nationalerzukunftstag.ch zu Ihrem Adressbuch hinzu.
  • Ihre Projektplätze werden ab Ende Juni mit Programmbeschrieb und Logo unter «Angebote» aufgeschaltet.
  • Die Schülerinnen oder Schüler melden sich nach den Sommerferien direkt auf der Website des Zukunftstags an (Teilnahmebedingungen).
  • Die Geschäftsstelle des Zukunftstags sammelt die Anmeldungen und stellt Ihnen die Kontaktdaten Ende Oktober zu.
Wichtiger Hinweis:

Die Projektplätze werden über die offizielle Website vergeben. Bitte nehmen Sie selber keine Anmeldungen für diese Projektplätze an. Den aktuellen Stand der Anmeldungen finden Sie jeweils in Ihrem Angebot. Den Zeitplan sowie den Link zum Angebot erhalten Sie in der E-Mail-Bestätigung. 

Falls Sie innert 1 bis 3 Werktagen keinen Zeitplan erhalten, melden Sie sich bitte telefonisch bei der Geschäftsstelle: 041 710 40 06

Tipps für die Gestaltung des Programms

Im Zentrum steht das praktische Erleben: Lassen Sie die Teilnehmenden einen oder mehrere Berufe ausprobieren. Bewährt haben sich Gruppenarbeiten. Dabei lernen die Schülerinnen bzw. Schüler verschiedene Arbeitsschritte kennen und erfahren welche Tätigkeiten zu einem Beruf gehören.

Das Programm richtet sich an Kinder. Gestalten Sie es möglichst einfach und abwechslungsreich. Halten Sie theoretische Teile und Präsentationen möglichst kurz und achten Sie auf eine kindergerechte Sprache.

Ziehen Sie Lernende oder Studierende bei der Programmgestaltung mit ein: Bei ihnen liegt die Berufswahl noch nicht lange zurück und sie können von ihren Erfahrungen berichten.

Leitfäden und Vorlagen

Im Menü «Materialien» finden Sie verschiedene Unterlagen für die Vorbereitung der Spezialprojekte, z. B. verschiedene Leitfäden mit Tipps für die Programmgestaltung sowie die Einladungsvorlage, die Nutzungsrechte-Erklärung für Foto- und Filmaufnahmen, die Interviewvorlage für Schülerinnen und Schüler etc.

Unterlagen für Betriebe

Jetzt anmelden!

Machen Sie mit am Donnerstag, 14. November 2024, und melden Sie sich für ein Spezialprojekt an!

Noch
Fragen?

Antworten finden

Der Nationale Zukunftstag findet jeweils am zweiten Donnerstag im November statt. Nächster Termin ist der Donnerstag, 14. November 2024. Weitere Daten finden Sie hier.

Es ist wichtig, den Nationalen Zukunftstag von einem normalen Berufsschnuppertag zu unterscheiden. Am Zukunftstag steht das Entdecken geschlechtsuntypischer Berufe und Tätigkeiten im Fokus. Ziel ist es, eine ausgewogene Vertretung der Geschlechter in der Berufswelt zu fördern. Kinder und Jugendliche werden ermutigt, Ausbildungen und Berufe in Betracht zu ziehen, in denen ihr Geschlecht untervertreten ist. Deshalb sind die Angebote nach Geschlecht aufgeteilt. Dabei berücksichtigen wir das Geschlecht, mit dem sich das Kind identifiziert. Im Bewusstsein um die Schwachstellen dieser binären Aufteilung, sind trans und non-binäre Schüler:innen natürlich herzlich zur Teilnahme am Zukunftstag eingeladen. Um die bestmögliche Option für ihre Bedürfnisse zu finden, steht das Team der Geschäftsstelle des Zukunftstags bei Bedarf gerne beratend zur Seite.

Je nach Branche gibt es unterschiedliche Tätigkeiten und Schwerpunkte. Das Tagesprogramm sollte möglichst praxisorientiert sein und genügend Pausen zur Auflockerung enthalten. Optimal ist, wenn die Schülerinnen und Schüler selber aktiv werden können. Ideal sind zudem Interviews mit Mitarbeitenden aus geschlechtsuntypischen Berufen. Die Geschäftsstelle empfiehlt, Rundgänge und Präsentationen sowie Erklärungen möglichst kurz zu halten. Weitere Informationen finden Sie in den Leitfäden.

Für die Durchführung des Grundprogramms (Seitenwechsel für die Kinder der Mitarbeitenden) ist die Anmeldung optional. Für die Durchführung eines Spezialprojekts (Seitenwechsel für externe Kinder) ist die Anmeldung obligatorisch, da die Geschäftsstelle die Administration, die Vermittlung der Projektplätze, die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Kommunikation mit Kindern, Eltern und Lehrpersonen übernimmt.

Teilnehmende Betriebe und Organisationen profitieren von einer wirksamen Öffentlichkeitsarbeit:

  • Sie investieren in die Nachwuchsförderung und gewinnen künftige Talente für ihr Metier.
  • Sie wecken das Interesse für ihren Betrieb und vergrössern ihre Reichweite.
  • Sie stärken ihr positives und fortschrittliches Image.

Da der Nationale Zukunftstag nicht unter das Arbeitsgesetz fällt, haftet im Falle eines Unfalls die Grundversicherung der Krankenkasse des Kindes. Diese enthält auch eine Deckung von Unfällen. Die Obhuts- und Betreuungspflicht liegt grundsätzlich bei der Begleitperson, unabhängig davon, ob dies ein Elternteil oder eine Mitarbeiterin / ein Mitarbeiter des Betriebs ist. Der Betrieb wird nur dann zur Verantwortung gezogen, wenn Sicherheitsvorschriften und Schutzbestimmungen verletzt werden.

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