Medienmitteilung, 23. September 2021

Seitenwechsel für junge Talente

Nach der Corona-bedingten Pause im letzten Jahr findet er wieder statt: Der Nationale Zukunftstag. Am 11. November entdecken Jugendliche die Vielfalt des Berufslebens. Unter dem Motto «Seitenwechsel für Mädchen und Jungs» begleiten Schülerinnen und Schüler eine Bezugsperson im Betrieb oder nehmen an einem Spezialprojekt teil.

Bei ihrer Berufswahl beschränken sich die jungen Frauen und Männer nach wie vor auf wenige geschlechtstypische Berufe und lassen zahlreiche Metiers ausser Acht. Überholte Rollenbilder hindern sie daran, ihre persönlichen Talente zu entfalten.

Hier setzt der Zukunftstag an: Mädchen und Jungen der 5. bis 7. Klasse sind eingeladen, einen Seitenwechsel zu wagen und untypische Berufslaufbahnen sowie Lebensentwürfe zu erkunden. Der Zukunftstag sensibilisiert Schulkinder für eine offene Berufswahl und ermutigt sie, ihren eigenen Interessen und Neigungen zu folgen.


Schülerinnen entdecken am Zukunftstag den Beruf der Metallbauerin.

Spezialprojekte eröffnen Perspektiven

In den Spezialprojekten verbringen junge Menschen gruppenweise den Tag mit Fachpersonen, die sie an die jeweiligen Berufe heranführen und ihre Fragen beantworten. Die Projektplätze stossen auch dieses Jahr auf grosses Interesse.

Die Projekte im Überblick:

Spezialprojekte für MädchenSpezialprojekte für Buben

Mädchen-Technik-los!

Mädchen-Informatik-los!

Mädchen-bauen-los!

Mädchen-planen-los!

Ein Tag als Schreinerin

Ein Tag als Zimmerin

Ein Tag als Landwirtin

Mädchen entdecken Waldberufe

Ein Tag als Gemüsegärtnerin

Ein Tag als Chefin

Ein Tag als Fachmann Betreuung

Abenteuer Schule geben

Jungs entdecken Gesundheitsberufe

Ein Tag in der Sozialen Arbeit

Ein Tag als Tierarzt

Ein Tag als Coiffeur

Ein Tag als Ergotherapeut

Ein Tag als Podologe

Ein Tag als Florist

Ein Tag als Drogist

Ein Tag als Logopäde

Auch wenn die Rollenverteilung heute ausgeglichener ist: Entscheiden sich junge Menschen für einen «untypischen» Beruf, brauchen sie überdurchschnittlich viel Mut und Selbstvertrauen, um ihren Entscheid zu verwirklichen. Der Zukunftstag unterstützt sie dabei.

Coronaschutz im Betrieb

Die Ansteckungsgefahr ist nicht gebannt. Die Schutzmassnahmen bleiben deshalb unverzichtbar. Die Betriebe und Organisationen sind aufgefordert ihre Schutzkonzepte bei der Durchführung des Zukunftstags umzusetzen. Die Geschäftsstelle des Nationalen Zukunftstags verweist auf die Vorgaben des Bundesrates sowie der kantonalen Behörden.

Weitere Informationen und Kontaktangaben in den Kantonen: www.ch.ch/de/coronavirus


Die Spezialprojekte werden unterstützt von: AM Suisse, Baukader Schweiz, Codoc, coiffureSUISSE, CURAVIVA Verband Heime und Institutionen Schweiz, Deutschschweizer Logopädinnen- und Logopädenverband (DLV), EVS/ASE ErgotherapeutInnen-Verband Schweiz, florist.ch, Holzbau Schweiz, ICT-Berufsbildung Schweiz, Netzwerk frau und sia, OdA AgriAliForm, OdA Gesundheit Zürich, OdA Soziales Zürich, Schweizer Gewerbeverband sgv, Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW, Schweizerischer Apothekerverband pharmaSuisse, Schweizerischer Baumeisterverband SBV, Schweizerischer Drogistenverband, Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein SIA, Schweizerischer Podologen-Verband SPV, scienceindustries, Swico, Swiss Engineering STV, Swissmem, swissuniversities, Verband Kinderbetreuung Schweiz kibesuisse.

Der Zukunftstag ist ein Projekt der Gleichstellungsfachstellen und -kommissionen der Kantone AG, AR, BE, BL, BS, FR, GE, GL, GR, LU, NE, SG, SZ, TI, UR, VD, VS, ZG und ZH sowie der Stadt Bern, der Stadt Zürich und des Fürstentums Liechtenstein. Er wird vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI finanziell unterstützt.