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Nationaler Zukunftstag - Das Wichtigste in Kürze

In der Schweiz gibt es viele Ausbildungen und Berufe, welche nach wie vor mehrheitlich von Frauen bzw. von Männern gewählt werden. Das Ziel des Nationalen Zukunftstags ist die Förderung der offenen geschlechterunabhängigen Berufs- und Lebensplanung von Schülerinnen und Schülern. Daher öffnen am Zukunftstag Hunderte von Betrieben, Organisationen und Bildungsinstitutionen in der ganzen Schweiz ihre Türen.

Mädchen und Jungen der 5. bis 7. Klasse begleiten eine Person aus ihrem persönlichen Umfeld an deren Arbeitsplatz oder nehmen an spannenden Spezialprojekten teil. Nach dem Motto «Seitenwechsel» entdecken sie geschlechtsuntypische Berufe, Arbeits- und Lebensbereiche sowie Laufbahnen und erfahren dabei, dass ihnen zahlreiche Möglichkeiten offenstehen.

Programmübersicht

Haben auch Sie eine Tochter oder einen Sohn in der 5., 6. oder 7. Klasse? Dann nutzen Sie die Chance! Es gibt verschiedene Möglichkeiten, am Zukunftstag teilzunehmen:

1. Grundprogramm: Mädchen und Jungen begleiten eine Bezugsperson zur Arbeit

Bei der Wahl der Begleitperson steht das Entdecken geschlechtsuntypischer Berufe im Zentrum:

  • Mädchen begleiten eine Person aus ihrem Umfeld, die in einem Beruf mit einem grösseren Männeranteil tätig ist, z. B. den Vater, den Götti oder eine Nachbarin.
  • Buben begleiten eine Person aus ihrem Umfeld, die in einem Beruf mit einem grösseren Frauenanteil tätig ist, z. B. die Mutter, eine Tante oder einen Nachbarn.

 2. Spezialprojekte: Mädchen und Jungen nehmen an einem Spezialprojekt teil

Viele Betriebe, Organisationen und Bildungsinstitutionen führen am Zukunftstag spezielle Programme durch und laden Mädchen und Jungen ein, geschlechtsuntypische Arbeitsbereiche zu entdecken. Möchte auch Ihr Kind an einem Spezialprojekt teilnehmen, dann können Sie wie folgt vorgehen:

Praktische Infos zur Teilnahme:

In Ihrem Betrieb
Fragen Sie in Ihrem Betrieb, ob Sie Ihr Kind am Zukunftstag zur Arbeit mitnehmen dürfen und informieren Sie anschliessend Ihre Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen. In unzähligen Betrieben gehört der Zukunftstag zum festen Jahresprogramm.

In der Schule
Fragen Sie in der Schule nach, ob die Klasse eine Teilnahme am Zukunftstag plant. Wenn nicht, können Sie bei der Schule ein Dispensationsgesuch für Ihr Kind einreichen. Je nach Kanton bestehen unterschiedliche Teilnahmebedingungen. Für die Kinder, welche nicht am Zukunftstag teilnehmen und deshalb in der Schule bleiben, existieren schulinterne Projekte.

Gestaltung des Projekttages
Überlegen Sie bereits vor dem Zukunftstag, welche Arbeiten Ihr Kind selbständig ausführen könnte. Eine Checkliste unterstützt Sie bei der Organisation des Tages.

Interview
Fragen Sie eine Arbeitskollegin oder einen Arbeitskollegen, ob sie oder er bereit ist, sich von Ihrem Kind interviewen zu lassen. Am Zukunftstag sollen Mädchen und Jungen erfahren, wie vielseitig das Spektrum der möglichen Berufe ist. Wählen sie deshalb ganz bewusst eine Person, die aus der Sicht Ihres Kindes einen geschlechtsuntypischen Beruf ausübt. Auf der Website finden Sie die Interviewvorlage.

Fragebogen zum Zukunftstag
Lassen Sie Ihr Kind am Ende des Projekttags den Fragebogen zum Zukunftstag ausfüllen und senden Sie diesen an die Geschäftsstelle des Nationalen Zukunftstags.

Weitere Aktivitäten zur Berufswahl

Nebst der Teilnahme am Grundprogramm oder an einem Spezialprojekt gibt es weitere Möglichkeiten, Ihr Kind bei der offenen Berufswahl zu unterstützen. Hinweise auf Spiele, Unterlagen und Veranstaltungen finden Sie in den Links.

Kontakt

Das Team des Zukunftstags steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung:

Telefon: 041 710 40 06
E-Mail: info(at)nationalerzukunftstag.ch

Häufige Fragen
In den FAQ finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um den Zukunftstag.